5. Aug, 2008
Herbert
Eingelogged ist man oft schneller als ausgelogged. Sehr problematisch ist es, wenn eine Root-Shell nach dem Verlassen des Computers offen bleibt und jeder Anwesende hier herumwerken kann. Aus diesem Grund gibt es innerhalb der Bash Shell die Environment Variable TMOUT, setzt man diese, entweder per Hand mit “export TMOUT=120″ oder innerhalb der .bashrc oder /etc/profile, wird ein automatisches Logout nach der angegebenen IDLE Time durchgeführt.
Ich hab folgendes in meiner /etc/profile stehen:
IDLELOGOUT=120
echo “Automatischer Logout nach $IDLELOGOUT sekunden!”
export TMOUT=$IDLELOGOUT
Damit werden alle User automatisch nach der bestimmten Inaktivität ausgelogged. Bitte nicht vergessen, wer als User eingelogged ist und mittels “sudo su” die Root-Recht erlangt hat wird nicht automatisch ausgelogged. Um dieses Problem zu lösen muss ich noch etwas nachforschen.
7. Mar, 2008
Herbert
Seit drei Tagen liegt ein Script unter /etc/cron.daily/ auf meinem Ubuntu Server und mit den richtigen Rechen wird es noch immer nicht ausgeführt. Es läuft perfekt wenn das Shell Script per Hand gestartet wird.
Im Normalfall sollten alles Scripts unter /etc/cron.daily/ auch wirklich täglich ausgeführt werden, solange folgendes zutrifft:
“…names must consist entirely of upper and lower case letters, digits, and hyphens”
Das muss einmal jemand wissen, da diese Eigenheit nicht jedem Linux/Unix inne wohnt. Somit wird aus /etc/cron.daily/my_task.sh folgendes /etc/cron.daily/my-task.
Hoffe dem ein oder anderen somit einige Sorgen abzunehmen.
31. Mar, 2005
Herbert
Nachdem ich endlich Zeit hatte (morgen is ja Test), hab ich mir vorgenommen endlich fetchmail & SSL für den Server auf dem diese Domain läuft zu aktivieren.
Eigentlich war es kein großer Aufwand da angeblich SSL bei Fetchmail unter Debian automatisch mitinstalliert und aktiviert wird doch das muss man mal wissen.
2 gute Anleitungen für alle die Mal Fetchmail mit SSL verwenden wollen:
http://bronski.net/data/fetchmail-deu.php
Hier wird erklärt wie man als User seine .fetchmailrc einrichtet damit Mails “sauber” vom Server abgeholt werden. Sie gilt für die absolut Paranoiageschädigten unter uns da man hier den Fingerprint und das Certificate auf dem Server lokal speichert um es zu überprüfen.
Dies hat den Vorteil, wenn jmd. den Server haken sollte – dann bleibt Fetchmail hängen weil das Certificate nicht mehr übereinstimmt.
http://www.pl-berichte.de/t_netzwerk/fetchmail_ssl.html
Hier wird erklärt wie man Fetchmail und OpenSSL installiert und Quick & Dirty die .fetchmailrc einrichtet. Funktioniert einwandfrei muss ich dazu sagen.
Einfach SSL beim entsprechenden Mail-Server-Eintrag am Schluss dranhängen und mittels fetchmail -vv überprüfen ob der Job durchläuft.
Macht euch keine Sorgen wenn Warnung für den Fingerprint oder das Certificate ausgespuckt werden, denn wenn er nicht per SSL connecten könnte dann würde der Job hängen bleiben.
Sample
#herbert.feutl@gmx.at
server pop.gmx.net
proto pop3
user herbert.feutl@gmx.at is user here
pass password
ssl